Dr. Ludwig Tauscher und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Mainz
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor einer Neiddiskussion in Deutschland sowie dem Ruf nach höheren Steuern für Reiche gewarnt. Wenn Unternehmen nach Österreich oder in die Schweiz gehen, haben wir für unsere Arbeitsplätze gar nichts gewonnen , sagte Merkel am Montagabend bei einer Wahlkampfrede in Mainz. Alles, was Unternehmen für mehr Arbeitsplätze stärke, verdiene Unterstützung.

Merkel bekannte sich zur sozialen Marktwirtschaft. Soziale Marktwirtschaft heißt, dass der Staat der Hüter der Ordnung ist , betonte sie. Auf dem Weltfinanzgipfel in Pittsburgh wolle sie sich dafür einsetzen, dass es künftig auch für internationale Banken strenge Regeln gebe. Eine solche Krise darf sich nie wiederholen , sagte die Kanzlerin bei der Veranstaltung, zu der nach CDU-Angaben rund 5.000 Menschen gekommen waren.
